Warum man keinen Compoundbogen zum Einstieg kaufen sollte

Warum keinen Compound zum Einstieg

In diesem Beitrag wollen wir Dir erklären, warum man keinen Compoundbogen zum Einstieg in den Bogensport wählen sollte. Zuerst klären wir aber kurz, um was es sich bei einem Compoundbogen handelt.

Was ist ein Compoundbogen?

Compoundbogen Shadow Rex
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Der Compoundbogen ist in seiner aktuellen Ausführung ein Hightech Sportbogen. An den Enden der Wurfarme verfügt der Compoundbogen über je eine Rolle. Diese Rollen nennt man auch Cams. Die Cams sind, je nach Modell, mit sogenannten Kabeln und einer Sehne verbunden. Durch das Zusammenspiel dieser Umlenkrollen sowie den Kabeln und der Sehne wird eine Hebelwirkung erzeugt. Das bedeutet, dass man nur kurzzeitig die Kraft aufbringen muss, den Bogen vollständig auszuziehen. Kurz vor dem Vollauszug setzt die Hebelwirkung ein und der Bogen kann auf einmal nur mit einem Bruchteil des eigentlichen Zuggewichtes gehalten werden. Das Einsetzen dieses beschriebenen Vorgangs nennt man Letoff. Neben einigen weiteren Eigenschaften ist das der wichtigste Faktor eines Compoundbogens.

Warum Du keinen Compoundbogen zum Einstieg kaufen solltest

Auch wenn der Compoundbogen einige nette Eigenschaften mit sich bringt, eignet er sich nicht für Neulinge im Bogensport. Und mit Neulingen meine ich die Personen, die zuvor noch nie irgendeinen Bogen in der Hand gehalten haben.

Folgende Gründe sprechen gegen eine Anschaffung eines Compoundbogens für Bogensportneulinge. Compoundbögen sind in der Anschaffung kostspielig. Gute Modelle bekommt man erst für einen Preis von rund 350 EUR. Aber dann hat man noch keine Pfeile und verschiedene Schutzwaren. Auch ist der beschriebene Effekt des Letoffs für unerfahrene Bogenschützen etwas neues. Der eigentliche Vorteil des Letoffs kann so für viele auch zum Verhängnis werden. Lässt man den Bogen wieder los, setzt das Zuggwicht abrupt ein. Häufig erschreckt sich der Bogenschütze und lässt den Bogen los oder sogar fallen. So kommt es nicht selten zu einem ungewollten Leerschuss und der Bogen wird damit höchstwahrscheinlich beschädigt. Die bevorstehende Reparatur ist dann auch nicht viel günstiger.

Empfohlene Einsteiger Bögen

Geheimnisvoll und faszinierend, mit diesen Worten sind die JACKALOPE Moonstone Bögen wohl am besten beschrieben.

Der Amber Kid Recurvebogen ist mit einer Länge von 30 Zoll ideal geeignet für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren.

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Schützen lieben die Natur und die JACKALOPE Malachite Bögen werden stets treue Begleiter auf euren Wegen durch Wiesen und Wälder sein.

Zum Einstig einen dreiteiligen Recurvebogen kaufen

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Bevor Du dich für einen teuren Compoundbogen entscheidest, solltest Du vorher Erfahrungen mit einem dreiteiligen Recurvebogen sammeln. Diese Bogenart hat den Vorteil, dass die Wurfarme kostengünstig ausgetauscht werden können und das Zuggewicht so schnell und einfach auf die Bedürfnisse des Bogenschützen angepasst werden können. Auch sind die Anschaffungskosten eines Recurvebogens weitaus geringer als die eines Compoundbogens. Und wenn man ein paar kleine Dinge beachtet, sind die Recurvebögen auch nicht kaputt zu bekommen. So sollte ein Recurvebogen immer mit einer Spannschnur gespannt werden. Man verhindert so, dass die Wurfarme bei falscher Spanntechnik verziehen können. Und sollte dennoch einmal ein Defekt auftreten, sind die Reparaturen oder Ersatzanschaffungen wesentlich kostengünstiger. Wir empfehlen daher immer einen Einstieg mit einem Recurvebogen.