Testbericht: Ragim Wildcat

Gebrauchte Bögen und B-Ware
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Der Ragim Wildcat

Ragim Wildcat Plus
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Bei dem Ragim Wildcat* handelt es sich um einen sehr beliebten Einsteigerbogen des italienischen Herstellers Ragim. Aufgrund dieser Beliebtheit ist der Bogen schon sehr lange auf dem Markt zu finden. Doch nicht nur die europäische Herkunft und der faire Preis wissen machen diesen Bogen interessant. Auch die stetigen Weiterentwicklungen und optischen Anpassungen ließen den Ragim Wildcat letztendlich für viele Bogensport-Einsteiger zur Ersten Wahl werden.

So können Bogensport-Neulinge grundlegend zwischen mehren verschiedenen Modellen entscheiden. Diese Modelle unterscheiden sich lediglich im Erscheinungsbild. Beispielsweise gibt es den Ragim Wildcat mit seinem naturbelassenen Griffstück, dessen sichtbare Holzmaserung zu überzeugen weis. Für diejenigen, die ein etwas dunkleres Design bevorzugen, steht der Ragim Matrix oder der komplett schwarze Ragim Black Larp zur Verfügung.

Dank einer Button- sowie einer Stabilisatorenbuchse können diverse Anbauteile montiert werden. Auch ein Visier kann dank vorhandener Bohrungen sein Nutzen finden.

Der Aufbau des Ragim Wildcat

Der Ragim Wildcat ist ein typischer dreiteiliger Recuvebogen. Das bedeutet, dass der Bogen aus einem separaten Mittelstück sowie aus zwei montierbaren Wurfarmen besteht. Die Wurfarme machen an den Enden eine markante Kurve, die im montierten Zustand vom Schützen wegzeigen. Die Vorteile eines dreiteiligen Recurvebogens liegen auf der Hand.

Zum einen ist der Bogen leicht zu transportieren, da die Wurfarme einfach abgeschraubt und so zusammen mit dem Mittelstück in einer handlichen Recuvebogentasche transportiert werden können. Und da die Wurfarme jederzeit schnell und einfach auszutauschen sind, ist man auch nicht dauerhaft an das Zuggewicht des Bogens gebunden.

Stellt man im Laufe der Zeit fest, dass der Bogen doch ein zu hohes oder ein zu leichtes Zuggewicht hat, können so Wurfarme mit einem anderen Zuggewicht einfach und kostengünstig ausgetauscht werden. Das ist gerade für Bogensport-Einsteiger sehr wichtig, da gerade zum Beginn häufig erst das passende Zuggewicht ausfindig gemacht werden muss.

Zusammenbau des Ragim Wildcat

Auch der Zusammenbau des Ragim Wildcat gestaltet sich recht einfach. Ein bis zwei Dinge gibt es jedoch zu beachten. Gerade Neulinge haben gehäuft Probleme, die Wurfarme korrekt am Mittelstück zu verschrauben. Gehen wir also davon aus, dass es sich bei dem zu montierenden Bogen um ein Rechtshand-Bogen handelt. In diesem Fall sollte man zu erst das Mittelstück korrekt halten und ausfindig machen, wo „oben“ und „unten“ ist. Das Mittelstück verfügt über zwei schwarze Wurfarmtaschen aus Kunststoff. Diese zeigen im korrekten Griff vom Schützen weg. Nun ist nur noch zu prüfen, ob sich die Pfeilauflage auch auf der linken Seite des Mittelstückes befindet. Das ist die kleine Aussparung, auf die der Pfeil später aufliegt. Also kurz zusammengefasst. Die schwarzen Wurfarmtaschen aus Kunststoff zeigen vom Schützen weg und die Pfeilauflage befindet sich auf der linken Seite des Mittelstückes (wenn Sie einen Linkshand-Bogen haben, sollte die Pfeilauflage auf der rechten Seite sein).

Der korrekte Halt des Mittelstückes konnte nun geklärt werden. Nun müssen nur noch die Wurfarme richtig an das Mittelstück kommen. Auch hier ist es wichtig, erst mal den oberen und unteren Wurfarm zu finden. Das lässt sich aber recht leicht ermitteln. Der untere Wurfarm weist die Angaben des Zuggewichtes sowie der Bogenlänge auf (wie oben abgebildet). Dieser Wurfarm wird in die untere schwarze Wurfarmtasche eingesetzt. Die Schrift sollte vom Schützen zu lesen sein und die Enden vom Wurfarm vom Schützen weg zeigen. Mit dem oberen Wurfarm verhält es sich ähnlich. Auch dieser sollte im angebrachten Zustand so ausgerichtet sein, dass das Ende des Wurfarmes vom Schützen weg zeigt.

Nun sollten wir einen korrekt zusammengebauten Ragim Wildcat Recurvebogen vorfinden. Wird der Bogen in der Hand gehalten, so sollte die Pfeilauflage auf der linken Seite sein, die Wurfarme von einem weg zeigen und die Angaben des Zuggewichtes und der Bogenlänge vom Schützen lesbar sein. Nun muss nur noch die Sehne aufgezogen werden. Das geschieht am besten mit der Spannschnur. Diese schont den Bogen und gewährleistet ein korrektes Spannen des Bogens.

Ein Fazit

Wenn man berücksichtigt, dass der Bogen aus europäischer Produktion sowie mit einer für dieses Preissegment sehr guten Verarbeitung daher kommt, wird der Ragim Wildcat für einen sehr günstigen Preis angeboten. Die Wurfarme mit Holzkern sind sauber verarbeitet und verfügen über verstärkte Tips. Auch die Wurfleistung ist für einen Einsteigerbogen recht ordentlich. Die saubere und qualitativ hochwertige Verarbeitung setzt sich am Mittelstück konsequent fort. Es lassen sich weder scharfe Kanten noch ausgefranste Stellen im Bereich der Button- oder Stabilisatorenbuchse finden.