Langbogen kaufen

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Der Langbogen ist die ursprünglichste und älteste Bogenart, die es zu finden gibt. Zwar tragen die aktuellen Modelle auch noch die Bezeichnung eines Langbogens, mit den alten Verwandten haben die aktuellen Langbögen aber nur noch wenig gemeinsam. So kommen, je nach Qualität und Preis, Materialien wie Fiberglas und sogar Carbon zum Einsatz. Diese Materialien machen den Bogen zu einem Hightech Sportgerät.

 

Was ist ein Langbogen?

Der Langbogen weist im Gegensatz zu den Recurvebögen eine einfachere und ursprünglichere Form auf. Im Vergleich zu den Recurvebögen verfügen die Langbögen über einen weicheren Auszug und über eine geringere Geräuschentwicklung. Hohe Pfeilgeschwindigkeiten wie bei einem Recurvebogen werden aber nicht erreicht. Noch traditioneller als der Langbogen ist nur noch der sogenannte Selfbow. Ein bekannter Vertreter des Selfbow ist der englische Langbogen. Für diese Bögen dürfen keine Kunststoffeinlagen wie Fiberglas oder Carbon verwendet werden. Je nach Bogenart dürfen nur Holz oder andere Naturmaterialien wie Horn für die Verstärkung oder Leder für den Handgriff genutzt werden. Einige Modelle haben eine eingearbeitete Pfeilauflage, andere Bögen verzichten ganz darauf und werden über den Handrücken geschossen.

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Der Amber Kid Langbogen ist mit einer Länge von 35 Zoll ideal geeignet für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren.

Der Selfbow oder auch Primitivbogen

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Für die meisten ist diese Bogenklasse unter dem Namen Selfbow oder auch Primitivbogen bekannt. Es gibt aber noch weitere Namen für diese Bogenklasse. Der bekannteste Vertreter aus dieser Bogenklasse ist wahrscheinlich der englische Langbogen. Nicht zuletzt verhalfen die Robin Hood Filme diesem Bogen zu einer gewissen Bekanntheit. Eines haben die verschiedenen Primitivbögen aber gemeinsam. Bei diesen Bögen wird komplett auf die Verarbeitung diverser Kunststoff- oder Fiberglaseinlagen verzichtet. Je nach Modell ist es aber möglich, dass sich verschiedene Naturelemente am Primitivbogen finden lassen. So kann beispielsweise Horn für die Verstärkung an den Wurfarmenden bzw. an der Wurfarmnocke verwendet werden. Möglich ist auch die Nutzung von Horn an einer evtl. vorhanden Pfeilauflage. Denn teilweise wird auch eine kleine ausgearbeitete Pfeilauflage bzw. ein Schussfenster bereitgestellt. Auch könnte es vorkommen, dass Leder am Griff angebracht ist, welches einen besseren Halt und Griffigkeit gewährt.

Der Langbogen

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Der Langbogen entstand aus einer Idee heraus, moderne Materialien mit der traditionellen Form des Selfbows zu vereinen. So weist der ursprüngliche Selfbow oder auch Primitivbogen keine Hightechmaterialien auf, die dem Bogen höhere Geschwindigkeiten und Leistungen ermöglichen würden. So könnte man den heutigen Langbogen zwar mit den englischen Langbögen aus den Robin Hood Filmen verwechseln, doch technisch haben diese Bögen rein gar nichts gemein. Die heutigen Langbögen werden aus verschiedenen Kunststoffmaterialien wie Fiberglas oder sogar Carbon gefertigt. Die Leistung wurde aufgrund der Verwendung dieser Hightechkunststoffe weitestgehend ausgereizt. Diese Leistungsmerkmale schlagen sich aber auch im Preis nieder. Daher sind diese Hochleistungs-Langbögen leider nicht im Niedrigpreissegment zu erhalten.

Was sollte man beim Kauf eines Langbogens beachten?

Die Langbögen werden meist ohne jegliches Zubehör geliefert. Lediglich wird dem Langbogen die passende Sehne beigelegt. Daher ist es empfehlenswert, sich für den Bogen einen zusätzlichen Nockpunkt zu setzen, der einem bei dem korrekten Einnocken des Pfeiles unterstützt. Zusätzlich sind passende Pfeile, Handschuhe und Armschützer ebenfalls zu empfehlen. Weit wichtiger ist allerdings, dass der Langbogen in der korrekten Bogenlänge und im korrekten Zuggewicht gekauft wird.

Der Bogenfinder

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Ich möchte einen technischen Bogen schießen, an dem Visiere und diverse Zubehörteile montieren kann, die einen beim Schießen unterstützen.

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Ich möchte einen traditionellen Bogen, wie ursprünglichen war. Der Bogen hat keine Zielhilfen, er wird intuitiv, nach Gefühl geschossen.

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Traditionelle Bögen

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Wie groß muss der Langbogen sein?

Die Bogenlänge ist ausschlaggebend dafür, dass der Bogen nicht überstrapaziert wird, und evtl. sogar auch brechen kann. Folgende Tabelle kann Ihnen helfen, die richtige Bogenlänge zu finden:

Wie stark sollte ein Langbogen sein?

Diese Frage ist natürlich nicht so einfach zu beantworten, wie das Thema rund um die Bogenlänge. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle, die Einfluss auf das Zuggewicht des Langbogens haben. Wichtige grundlegende Faktoren sind hier das Alter, das Geschlecht sowie die Statur und die Fitness des Schützen. Folgende Tabelle soll Sie dabei unterstützen, dass richtige Zuggewicht des Langbogens zu ermitteln.

Empfohlene Zuggewichte für den Mann

Empfohlene Zuggewichte für die Frau

 

Welche Bestandteile hat ein Langbogen?

Wie in so vielen Bereichen des Lebens unterscheiden sich auch die einzelnen Modelle der Langbögen mehr oder weniger voneinander. Form und Farbgebung variieren somit je nach Geschmack und Anspruch. Grundlegend verfügen die Langbögen aber über die gleichen Bestandteile.

Wurfarm Tip

  • Der Wurfarm Tip ist sowohl am oberen als auch am unteren Ende des Wurfarmes zu finden. Diese sind verstärkt, da sie im direkten Kontakt mit der Sehne stehen und hohen Belastungen standhalten müssen. Hier kann beispielsweise Micarta zum Einsatz kommen. Je nach Qualität der Bogennocke ist der Bogen Fast-Flight tauglich (Sehnenmaterial).

Der obere und untere Wurfarm

  • Die Wurfarme des Bogens befindet sich oberhalb bzw. unterhalb des Griffstückes. Die durch die Wurfarme gebildete Krümmung sollte gleichmäßig sein und keine Kanten aufweisen. Das Laminat auf den Wurfarmen verjüngt sich vom Mittelstück an kontinuierlich bis hin zu den Wurfarmenden.

Die Bogensehne

  • Die Bogensehne verbindet die beiden Wurfarmenden des Bogens miteinander und bewirkt so die gewünschte Spannung. Um die Spannung des Bogens zu erreichen, ist die Sehne des Bogens immer 4 Zoll kürzer als die eigentliche Bogenlänge. An den Enden und in der Mitte verfügt die Sehne eine verstärkte Wicklung.

Der Nockpunkt auf der Sehne

  • Der Nockpunkt ist ein kleiner Messingring, der auf der Sehne angebracht wird. Dieser kleine Messingring zeigt einem die optimale Position an, an der der Pfeil angesteckt (angenockt) wird.

Das Bogenfenster

  • Das Bogenfenster dient zur sicheren Ablage des Pfeiles. Einige Langbögen verzichten auf dieses Element. In diesem Fall wird über den Handrücken geschossen. Um Bogen und Pfeil zu schonen, kann das Bogenfenster mit einer klebbaren traditionellen Pfeilauflage geschont werden. Das Bogenfenster ist so gefertigt, das sie sich nach vorne und nach hinten absenkt, um einen minimalen Kontakt mit dem Pfeil zu gewährleisten.

Das Griffstück

  • Für den Bogenschützen ist die Wahl des Griffstückes ein wichtiges Kriterium. Hier stehen verschiedene Formen der Griffstücke zur Verfügung. So gibt es beispielsweise den Standardgriff, der meist bei ursprünglichen Bögen seinen Einsatz findet. Weitere Formen sind der Dished Grip, der Pistolengriff und der reverse Griff.
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