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Du möchtest dir einen Compoundbogen kaufen? Unser Ratgeber und Kaufberater hilft dir dabei, den für dich optimalen Compoundbogen zu finden.

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Compoundbogen kaufen

Compoundbögen sind hoch technisierte Bögen mit vielen Einstellungs- und Anbaumöglichkeiten. Für den Einsteiger in den Bogensport und für diejenigen, die sich noch nie zuvor mit dem Bogenschiessen befasst haben, macht die Bogenart nicht gerade den Anschein, ein typischer Bogen zu sein.

Sein Äußeres ist auch nicht gerade das, was man sich von einem Bogen im eigentlichen Sinne vorstellt. Und dennoch handelt es sich um einen Bogen, wie es auch der Langbogen oder der Recurvebogen ist.

Aus diesem Grund schauen wir uns diese besondere Bogenart einmal genauer an werfen einen Blick auf die verschiedenen Eigenschaften.

Häufig gestellte Fragen

Es gibt einige bestimmte Fragen, die häufiger gestellt werden als andere. Aus diesem Grund findest du folgend Antworten auf häufig gestellte Fragen, rund um das Thema des Compoundbogens.

Was ist eine Compoundbogen?

Der Compoundbogen ist ein hoch technischer Bogen, der nicht nur durch sein Äußeres auffällt. Im Zusammenspiel von Kabel und Cams (Rollen an den Wurfarmen) wird das sogenannte Letoff erzeugt. Das bedeutet, dass im Vollauszug ein Großteil des Zuggewichtes entfällt.

Was ist das Letoff genau?

Das Letoff ist eine besondere Eigenschaft des Compoundbogens. Dieses tritt im Vollauszug auf. Also wenn der Bogen komplett ausgezogen wurde. Die Cams erzeugen eine Art Flaschenzugwirkung. Im Vollauszug muss der Bogenschütze so nur ein Bruchteil des eigentlichen Zuggewichtes halten.

Was sind die Vorteile?

Der Compoundbogen ist ein sehr kompakter Bogen, der sehr hohe Leistungswerte vorweisen kann. Dank dem Letoff kann der Bogenschütze den Bogen ruhiger halten und sich auf das Ziel konzentrieren.

Wo sollte man einen Compoundbogen kaufen?

Im Internet kursieren viele Webseiten, die dich davon überzeugen wollen, einen Compoundbogen bei Händlern wie Amazon zu kaufen. Hier wirst du aber eher Bögen von minderer Qualität finden. Konzentriere dich auf den Fachmarkt.

Das solltest du vor dem Kauf wissen

Die Anschaffung eines für den Zweck und die Person selbst geeigneten Compoundbogens ist eine komplizierte Angelegenheit, bei der es eine ganze Anzahl von Dingen zu berücksichtigen gibt. Gerade für Anfänger des Bogenschießens ist diese Bauart nur sehr eingeschränkt bis gar nicht geeignet, da für eine gute Trefferquote und einen sicheren Umgang ein hohes Maß an Training benötigt wird. Eine fehlerhafte Bedienung hingegen kann im ungünstigsten Fall wegen der hohen Kraft, mit der dieser Bogentyp gespannt wird, zu schweren Verletzungen führen.

Können auch Anfänger mit einem Compoundbogen beginnen?

BOGENSEHNEN KAUFEN

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Im Grunde ist es auch möglich, den Einstieg in den Bogensport mit einem Compoundbogen zu beginnen. Hier gibt es aber einige Dinge zu beachten. Der Compoundbogen ist ein hoch technisches Gerät mit vielen filigranen und feinen Bauteilen, die wie viele kleine Zahnräder ineinandergreifen und zusammenarbeiten. Das setzt einen korrekten und sicheren Umgang voraus.

Viele Modelle kommen mit einem fest eingestellten Auszug und einem vordefinierten Zuggewicht. Aus diesem Grund solltest du deinen Auszug genau kennen und wissen, welches Zuggewicht optimal für dich ist. Der Bogen muss genau zum Schützen passen.

Aus diesem Grund haben die namhaften Hersteller wie Hoyt, Bowtech oder Fred Bear auch spezielle Einsteigermodelle im Programm. Diese Compoundbögen für Einsteiger bieten dem Bogenschützen die Möglichkeit, dass Zuggewicht und den Auszug einzustellen. So ist es möglich, die optimale Einstellung für sich zu finden, um anschließend auch höherwertigere Bögen kaufen zu können.

Die Vor- und Nachteile des Compoundbogens

Ein Compoundbogen ist, richtig gehandhabt, wesentlich zielsicherer und effizienter als ein Recurve (klassischer Ein-Sehnen-Bogen). Mit ihm kann über wesentlich längere Distanz genau geschossen werden, und bei gleicher Zugkraft muss nur ein kleiner Teil dessen zum Halten des Pfeils bei gespannter Sehne investiert werden.

Dies ermöglicht in Verbindung mit einem anderen Visier als bei herkömmlichen Bögen einen ruhigeren und präzisen Schuss. Nachteilig ist jedoch, dass die Wartung und Pflege wesentlich aufwendiger ist. Ein Wechseln der Sehne ist nicht ohne Weiteres möglich und erfordert eine Bogenpresse oder den Gang in ein Fachgeschäft.

Dazu kommt, dass aufgrund der vielen beweglichen Teile, die versagen können, die Ausfallgefahr um einiges höher ist. Und nicht zuletzt ist ein regelmäßiges Training Grundbedingung, um die Vorteile eines Compoundbogens effektiv zu nutzen.

Das Let-Off – Das Nachlassen des Zuggewichtes

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Folgendes Video demonstriert die Funktion des Letoff’s.

Das Let-Off in Aktion

Der große Unterschied zu den Recurve- und Langbögen ist das Let-Off. Wird ein traditioneller Bogen gespannt, biegen sich die Wurfarme. Je weiter man den Bogen auszieht, erhöht sich somit auch das Gewicht, was man halten muss. Dieses Gewicht wird dann so lange gehalten, bis man das Ziel anvisiert hat und den Pfeil freigibt. Und in diesem Bereich hat der Compoundbogen seine Vorteile.

Durch das Zusammenspiel von Sehne, Kabel und den Rollen (Cams) an den Enden der Wurfarme, wird eine Art Flaschenzugwirkung erreicht. Das Ergebnis ist, dass zum Spannen des Bogens auch zuerst die benötigte Kraft aufgebracht werden muss, diese aber kurz vor dem Vollauszug plötzlich stark abnimmt.

So hat man beispielsweise bei einem Compoundbogen mit 50 Pfund bei einem Vollauszug nur noch ca. 15 Pfund auf den Fingern. Das Zielen fällt so natürlich viel leichter, mit einher kommt eine höhere Präzision.

Du willst Dir einen Compoundbogen für Einsteiger kaufen? Einsteiger Compoundbögen zeichnen sich speziell dadurch aus, dass die Modelle über eine hohe Einstellbarkeit verfügen und so optimal auf den Schützen eingestellt werden kann.

So decken diese Bögen beispielsweise einen hohen Auszugsbereich ab. Viele Modell können so zum Beispiel für einen Auszug von 26 Zoll bis 31 Zoll eingestellt werden. Ähnlich sieht es mit dem Zuggewicht dieser Einsteiger-Compoundbögen aus. Durch das rein- bzw. rausdrehen der Wurfarmschrauben kann das Zuggewicht angepasst werden.

Ein Bogen kann so mitunter von 20 Pfund bis 60 Pfund eingestellt werden. Der Bogenschütze kann den Bogen so auf die eigenen Bedürfnisse einstellen. Nur so kann ein optimaler Einstieg gewährleistet werden.

Den richtige Bogen finden

Eine fachgerechte Beratung vor dem Kauf ist für alle Unerfahrenen nahezu unerlässlich. Manche Compoundbögen sind in ihrem Aufbau sehr komplex, und alle benötigen eine genaue, individuelle Abstimmung auf den Benutzer. Diese ist für den Laien unmöglich und bei ungeübten Schützen auch vom Fachmann nur sehr schwer zu bewerkstelligen, weil dem Betreffenden die Erfahrung bezüglich z. B. seines eigenen Auszugs fehlt. Es erfordert einen hohen Grad an Professionalität, um mit diesem Sportgerät erfolgreich umgehen zu können, sollten Interessierte ohne die nötige Praxis zuerst in einem Verein unter Anleitung erfahrenerer Mitglieder oder gut ausgebildeter Trainer die notwendigen Fähigkeiten erwerben. Sonst sind die Enttäuschungen hinterher fast unvermeidlich. Da ein guter Compoundbogen darüber hinaus relativ kostspielig ist, ist ein verfrühter Kauf doppelt ärgerlich.

Compoundbogen für die Jagd oder das sportliche Schießen

Das Erste, was es dann zu bedenken gibt, ist der Zweck des Bogens. Grundsätzlich gibt es Jagd- und Sportbögen, diese unterscheiden sich in den einzelnen Ausführungen noch einmal stark voneinander. Für die Jagd gefertigte Ausführungen sind in der Regel kleiner und das Nachlassen des Zuggewichtes (Let-off) ist höher. Das bedeutet, der Schütze benötigt weniger Kraft zum Halten bei vollem Auszug. Allerdings ist das Zielen dafür auch schwieriger und der Bogen insgesamt „wackliger“ als bei einem Modell für den Wettkampf.

Die Cams – Die Umlenkrollen an den Wurfarmen

Die Anordnung der Rollen (Cams) sind ebenfalls ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl des richtigen Modells. Obwohl die Wirkung immer dieselbe ist, gibt es verschiedene Ansätze, deren Funktionsweise sich unterscheidet. Prinzipiell werden nach der Anzahl bzw. Form der Rollen vier Typen abgegrenzt.

4Wheeler Camsystem

4Wheeler besitzen zwei Umlenk- und zwei Exzenterrollen (das sind speziell angepasste Rollen, die meist oval oder eiförmig sind und die verstärkte Kraftumsetzung ermöglichen). Sie sind die ältesten Modelle, nutzen das Prinzip eines Flaschenzugs und erreichen nur ein recht geringes Let-off.

Das Twin Cam System

Twin Cam besitzen statt Umlenk- nur zwei identische Exzenterrollen. Diese sind störanfällig, da sie synchron laufen müssen. Sie verwenden das sogenannte Wellrad-Prinzip. Einfacher und robuster sind Single Cam, die nur eine Exzenter- und eine Umlenkrolle aufweisen.

Die Hybrid Cams

Hybrid Cam schließlich benutzen zwei unterschiedliche Exzenterrollen und vereinen die Vorteile der beiden anderen Cam-Varianten. Sie benötigen weniger Feineinstellung als Twin Cam, sind aber nicht so robust wie Single Cam.

Das Release

Compoundbögen werden seltener mit der Hand geschossen wie ein Recurvebogen. Zur sicheren und genauen Schussabgabe ist es empfehlenswert, einen Auslöser (Release) zu verwenden. Bei einigen Bögen ist dies aufgrund ihrer Bauform sogar zwingend notwendig. Welches Release verwendet wird, hängt stark von den Vorlieben des Schützen ab. Die verschiedenen Arten besitzen wie der Bogentyp verschiedene Vor- und Nachteile, mit denen man sich unbedingt vor dem Erwerb eines solchen vertraut machen sollte.

Einsteiger Compoundbögen und die Qualität

Auch bei den Einsteiger-Compoundbögen sollte man nicht auf eine gute Verarbeitung und eine gute Bedienung verzichten, ganz im Gegenteil. Der Einstieg soll ja auch Freude bereiten und nicht zur Qual werden.

So sollte darauf geachtet werden, dass man auch auf hochwertige Einsteiger-Compoundbögen zurückgreift. Zum Teil findet man nämlich auch Modelle, von denen man eher Abstand nehmen sollte.

Meist stammen diese Modelle aus dem asiatischen Raum. Natürlich fliegen ein diese Bögen nicht gleich um die Ohren. Die Verarbeitung und die Funktion lassen evtl. doch schon zu Wünschen übrig.

Woran erkennt man gute Einsteiger Compoundbögen?

Einsteiger sollten auch hier eher auf namhafte Hersteller zurückgreifen. Langjährige Erfahrungen und Investitionen in die Entwicklung spiegeln sich hier stark in der Verarbeitung und der Technik wieder.

So kommen beispielsweise ausgeklügelte und bewährte Cam-Systeme zum Einsatz. Und das ist wichtig, ist doch das Hauptmerkmal des Compoundbogens das Let-Off, was erst durch ein guten Cam-System gut funktionieren kann.

Gute Einsteiger-Compoundbögen finden man unter anderem mit folgenden Modellen. Empfehlen kann ich den HOYT Power Max, den BOWTECH Infinite Edge Pro oder auch den FRED BEAR Cruzer G-2.

All diese Einsteiger-Compoundbögen stammen von namhaften Herstellern, die langjährige Erfahrungen in diesem Segment vorweisen können.

Die Bestandteile eines Compoundbogens

Der Compoundbogen ist ein hoch komplexer und technischer Bogen. Aus diesem Grund befinden sich an diesem Bogen viele verschiedene Bauteile, welche die charakteristischen Eigenschaften des Compoundbogens bewirken. Folgend haben wir die wichtigsten Bestandteile aufgeführt:

Graues Modul an Cam
  • Das Cam ist eines der wichtigsten Elemente an einem Compoundbogen. Am äußeren Rand der Cam verläuft durch eine Führung die Sehne. Je nach Cam-System ist seitlich noch eines der meist zwei vorhanden Kabel befestigt. Zieht man den Bogen aus, so rollt sich die Sehne von der Cam ab und das Kabel rollt sich auf. Da das Kabel auf der Gegenseite mit dem Wurfarm verbunden ist, zieht es den Wurfarm zusammen.
  • Die Wurfarme des Bogens befinden sich oberhalb bzw. unterhalb des Griffstückes. Durch das Ausziehen werden die Wurfarme zusammengepresst, um so die Energie bis zur Freigabe des Pfeiles zu speichern.
  • Die Sehne ist im Gegensatz zu den traditionellen Bögen nicht direkt mit den Wurfarmenden verbunden. Stattdessen läuft die Sehne in einer Führung an den Cams entlang. Durch das Ausziehen rollt sich die Sehne von den Cams und bewirkt so im Zusammenspiel mit den Kabeln und den Cams eine Hebelwirkung, die das im Vollauszug eintreffende Let-off erzeugt.
  • Die Kabel – Die meisten Compoundbögen verfügen gleich über zwei Stück davon. Je nach Modell und Cam-System sind die auf einer Seite direkt mit dem Wurfarm verbunden und verlaufen von dort aus an das gegenüberliegende Cam. Das Zusammenspiel der Kabel, der Sehne und der Cams führt zu einer Hebelwirkung, die das im Vollauszug eintreffende Let-off bewirkt.
  • Der Kabelgleiter ist klein und unscheinbar. Da sich die Kabel bei den meisten Compoundbögen kreuzen, ist es aber notwendig, einen Kabelgleiter zu verwenden. Dieser führt die Kabel aneinander vorbei, ohne das sich diese berühren. Der Verschleiß wird so stark gemindert.
  • Das Bogenfenster dient zur sicheren Ablage des Pfeiles. Die Compoundbögen werden aber fast immer sportlich geschossen. Der Pfeil liegt also auf einer zusätzlich montierten Pfeilauflage.
  • Das Griffstück bildet bei den Compoundbögen den größten Anteil des Bogens. Je nach Modell besteht das Griffstück aus Aluminium oder aus hochwertigem Carbon. Die ausgefrästen Ausschnitte (Cut-Outs) dienen nicht nur der optischen Gestaltung, sondern reduzieren auch erheblich das Gewicht.
  • Die Wurfarmschraube dient zur Befestigung des Wurfarmes am Mittelstück. Zusätzlich kann durch das rein- und rausdrehen dieser Schraube das Zuggewicht variiert und eingestellt werden. Dreht man die Schrauben raus, so verringert sich das Zuggewicht. Wird die Schraube komplett eingedreht, hat der Bogen das maximale Zuggewicht.

Auszug richtig einstellen

Bitte beachte, dass es sich hierbei lediglich um eine Richtlinie zum Einstellen des Zuggewichtes des Compoundbogens handelt. Für detaillierte Informationen beachte bitte die Anleitung des jeweiligen Modelles.

Grundsätzlich verhält sich das Einstellen des Auszuges am Compoundbogens bei den meisten Modellen recht ähnlich. In den meisten Fällen stellt man den Auszug nämlich über sogenannte Module ein.

Module sind kleine Scheiben, die sich seitlich an der Cam befinden und hier die Kabel des Compoundbogens kontrolliert führen. Je nach Cam-System befindet sich je ein Modul oben und eines unten an der Cam des Bogens. Cam-Systeme, die zwei Cams einsetzten, werden auch als Dual-Cam-System bezeichnet.

Single-Cam-System nutzen hingegen nur eine Cam. In diesem Fall befindet sich nur ein Modul am Bogen. Aber es ist egal, ob dein Compoundbogen ein Dual-Cam- oder ein Single-Cam-System verwendet.

Damit der Auszug deines Compoundbogens eingestellt werden kann, muss das Modul an der jeweiligen Cam richtig positioniert werden. Wenn zwei Module verwendet werden, sollte die Einstellungen gleichermaßen bei beiden Cams durchgeführt werden.

Über verschiedene Bohrungen kann das Modul an der Cam auf eine bestimmte Position gebracht werden. Jede Position wird meist mit einer Zahl oder einem Buchstaben versehen, der je einen bestimmten Auszug zugeordnet ist. Näheres findet man in der Beschreibung des Bogens.

INBUSS-TOOL

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Inbuss-Tool

Nachdem das Modul korrekt angepasst wurde, wird es mit einer kleinen Schraube vorsichtig fixiert. Je nach Position des Modules verändert man nämlich den Weg, den das Kabel des Compoundbogens seitlich der Cam zurücklegen muss. Der kürzere oder auch weitere Weg, hat letztendlich Einfluss auf den eingestellten Auszug.

Tipp zum einstellen und montieren von Compoundbögen

Das die meisten Hersteller von Compoundbögen aus dem amerikanischen Raum kommen, verfügen die meisten Inbusschrauben über ein Zoll-Gewinde. Da diese Norm bei uns eher untypisch ist, sind dementsprechend auch wenig bis keine Inbusschlüssel in den Baumärkten zu finden. Hier empfiehlt es sich, passende Inbusschlüssel zu verwenden. Hier empfiehlt es sich, ein passendes Bitset zu kaufen.

Wie wird ein Compoundbogen geschossen?

Vielleicht hast Du es schon einmal gesehen aber dennoch nicht richtig erkennen können. Die Sehne des Compoundbogens wird im Gegensatz zu anderen traditionellen und sportlichen Bögen nicht im direkten Kontakt mit den Fingern ausgezogen, sondern mit einem kleinen Hilfsmittel. Diese kleine Auszugshilfe nennt sich Release und kann wie eine kleine Zange angesehen werden.

Bevor der Compoundbogen ausgezogen wird, wird die kleine Zange im vorderen Bereich des Releases geöffnet, und in das sogenannte Loop des Compoundbogen eingehangen. Das Loop ist eine kleine Schlaufe, die mittig an der eigentlichen Sehne angebracht ist. Der Zangenkopf des Releases wird also nicht direkt an der Sehne angesetzt, sondern an das zusätzlich montierte Loop. Teilweise wird dieses Loop auch als D-Loop bezeichnet, da es an der Sehne wie der Buchstabe “D” aussieht.

Dir Vorteile eines Release

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Release

Die Verwendung eines Releases hat mehrere Vorteile. Da die Compoundbögen allesamt eine geringe Bogenlänge aufweisen, bildet die Sehne im Vollauszug einen sehr spitzen Winkel. In Verbindung mit den recht hohen Zuggewichten würden die Hände einer sehr hohen Belastung ausgesetzt werden.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Sehne zum Zeitpunkt des Lösens keine beeinflussende Drehung mitgegeben wird. Das Problem besteht nämlich unweigerlich, wenn der Schuss direkt mit der Hand freigegeben wird.

Was für Releases gibt es?

Grundlegend kannst Du zwei Arten von Releases finden. Ein Release, welches man per Klettverschluss oder Schnalle um sein Handgelenk befestigt, und ein Release, das Du direkt in der Hand hast.

Gerade für Compoundbogen Einsteiger empfehle ich das Release, welches man sich direkt um das Handgelenk schnallt. Zum einen bekommst Du sehr hochwertige Releases für einen vergleichsweise günstigen Preis und Dir kann es nicht passieren, dass Du das Release aus versehen loslässt. Es ist ja fest an Deinem Handgelenk befestigt. So beugst Du schon einmal einem nicht gewollten Leerschuss vor.

Das ist vor dem Kauf zu beachten

Vor dem Kauf des Compoundbogens gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, die wir dir folgend erläutern möchten.

Die Bogenlänge

Vor dem Kauf ist zu beachten, wie und wo der Compoundbogen eingesetzt werden soll. Ähnlich wie beispielsweise bei den Recurvebögen können die Compoundbögen für das das FITA schießen oder für das 3D-Schießen eingesetzt werden.

Das FITA-Schießen ist einem höchstwahrscheinlich aus dem TV bekannt. Dort wird aus festgelegten Entfernungen auf Zielscheiben geschossen. Das 3D-Schießen spielt sich im Gelände ab. Hier schießt man aus diversen Positionen auf verschiedene 3D-Ziele bzw. auch 3D-Tiere.

Beim FITA-Schießen werden eher Compoundbögen mit großen Achsabstand geschossen. Hier ist der Pfeilflug ruhiger und die Treffergenauigkeit höher. Bei 3D-Schießen werden eher kompakte Bögen eingesetzt. Diese kompakten Bögen sind im Gelände wesentlich besser zu benutzen.

Zuggewicht und Auszug

Neben dem Zuggewicht, welches bei den meisten Compoundbögen in einem gewissen bereich noch einstellbar ist, ist der Auszug ein sehr wichtiger Wert. Compoundbögen können nicht beliebig weit ausgezogen werden, sondern haben je nach Modell, einen vorgegebenen Bereich.

So kann der STRONGBOW Shadow Rex beispielsweise nur bis maximal 29 Zoll ausgezogen werden. Haben Sie einen größeren Auszug, kann der Bogen nicht optimal geschossen werden. Ein geringerer Auszug ist nicht problematisch.

Bis zu einem gewissen Wert sind die meisten Modelle abwärtskompatibel. Hier sollten zuvor aber auch die Technischen Daten des jeweiligen Bogens geprüft werden.

  • Den persönlichen Auszug beachten
  • Richtige Bogenlänge wählen
  • Das richtige Zuggewicht wählen

Der persönliche Auszug sowie der für den Bogen passende Pfeil kann mit unserem Pfeil-Rechner komfortabel errechnet werden:

Compoundbogen einstellen

Es gibt verschiedene Modelle, die eine unterschiedliche Einstellbarkeit aufweisen. Grundsätzlich können Compoundbögen in der Auszugslänge und im Zuggewicht eingestellt werden. Von Modell zu Modell ist es aber unterschiedlich, in welchen Bereichen man Einstellungen vornehmen kann. Viele Einsteigermodelle können beispielsweise relativ große Bereiche abdecken. So gibt es Bögen, dessen Zuggewicht man von 15 bis 60 lbs einstellen kann. Auch die Auszugslänge lässt sich bei diesen Einsteigerbögen meist sehr variabel einstellen. So wächst der Bogen mit und kann immer auf die Bedürfnisse des Schützen eingestellt werden. Die genauen Einstellungsmöglichkeiten sollten aber zuvor der Artikelbeschreibung des Bogens entnommen werden.

Vorsicht vor Compoundbogen Test-Webseiten

Auch für den Bogensport findet man im Internet verschiedenste Webseiten, die durch angebliche Bogentests Bögen empfehlen und so zum Kauf anregen. Bis dahin ist das soweit kein Problem.

In den meisten Fällen haben die Betreiber dieser Seiten jedoch nie wirklich einen dieser Bögen in der Hand gehalten und können so auch keine wirklichen Tests durchführen. Der Sinn dieser Seiten besteht lediglich darin, Bögen oder andere Produkte diverser Shops zu bewerben um dafür eine Provision zu erhalten.

Meist werden Bögen von der Plattform amazon.de beworben. Und die Auswahl speziell bei Bögen ist bei amazon.de nicht gerade sehr groß. Auch bewegen sich diese Bögen eher im unteren Preissegment und bieten nicht die beste Qualität.

Da die Seitenbetreiber dieser ominösen Testseiten aber auf das Angebot von Amazon angewiesen sind, können diese Seiten auch nur qualitativ durchschnittliche Bögen anbieten und “müssen” diese als “Testsieger” oder ähnlich bewerben. Und das ist das große Problem. Es gibt dort halt nur diese Bögen, und diese sind nicht wirklich gut.

Ein Beispiel

Dem Bogensport-Einsteiger wird ein Bogen als “Testsieger” angepriesen. Der gutgläubige Anfänger kauft den Bogen in der Annahme, einen hochwertigen Bogen in den Händen zu halten. Ein Beispiel gefällig?

Oft wird dieser Bogen (PoeLang Protex) auf einigen Seiten als Top-Modell beworben.Dieser Bogen ist nicht übel, aber bei Weitem nicht das Gelbe vom Ei. Wir würden dir in diesem Fall den DIAMOND BOWTECH Infinite Edge nahelegen. Ich denke, Du siehst auf dem ersten Blick den Unterschied.

Bei diesem Bogen handelt es sich um ein sehr gutes Einsteiger-Modell von einem namhaften großen Hersteller. Dieser Bogen bietet die definitiv bessere Leistung, wird aber leider nicht bei amazon.de vertrieben?